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02 April 2025 13:40PM

Europa droht gegenüber anderen Währungsräumen den Anschluss zu verlieren


Emittent / Herausgeber: ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V. / Schlagwort(e): Sonstiges/Sonstiges
vbw Pressemitteilung zur Kooperation 'Der Digitale Euro': Europa droht gegenüber anderen Währungsräumen den Anschluss zu verlieren

02.04.2025 / 13:40 CET/CEST
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Europa droht gegenüber anderen Währungsräumen den Anschluss zu verlieren
Brossardt: „Brauchen eine Antwort auf Kryptowährungen und Online-Bezahldienste“

(München, 02.04.2025). Auf einer Kooperationsveranstaltung mit der Finanzplatz München Initiative verweist die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. auf die Bedeutung des Digitalen Euro für das internationale Gewicht des Euro, für europäische Zahlungsdienstleister und für krisenfeste Zahlungswege in aller Welt. „Andere Währungsräume beschäftigen sich intensiv mit digitalen Währungen, so setzen die USA zum Beispiel verstärkt auf Kryptowährungen. Europa muss dazu eigene Antworten finden und im Wettbewerb der Währungen an die Spitze vorstoßen“, fordert vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Beschlussreif ist das Projekt „Digitaler Euro“ noch nicht. Politisch, rechtlich und technisch sind etliche Voraussetzungen noch zu schaffen. Das ist umso anspruchsvoller als es nicht um nur eine Version des Digitalen Euro geht, sondern um eine Variante für Handel und Verbraucher, eine für Interbankengeschäfte und eine für weltweite Geschäfte zwischen Unternehmen. „Jede Variante bringt komplexe Fragestellungen mit sich, die noch nicht abschließend geklärt sind. So muss die Variante für Verbraucher und Handel Schwellenwerte definieren, bis zu denen der Digitale Euro einsetzbar ist, um bargeldgleich anonyme Zahlungen zu gewährleisten, dabei aber auch Systemkosten und Auswirkungen auf Bankeneinlagen zu berücksichtigen. Die anderen beiden Varianten stehen noch vor technischen Fragen, wie zum Beispiel dem Einsatz der Blockchain-Technologie“, erklärt Brossardt.

Die vbw legt wie die Bundesbank Wert darauf, dass der Digitale Euro Bargeld als Zahlungsmittel nicht ersetzt, sondern ergänzt und sich stützend in das bewährte System einfügt. „Unsere soziale Marktwirtschaft basiert auf einer stabilen Geldordnung und einer starken Bankenlandschaft. Der digitale Euro hat das Potenzial, beides nochmals zu stärken. Ich bin sicher, dass EZB und Bundesbank das Projekt in diesem Sinne weiterverfolgen“, so Brossardt abschließend.

Kontakt: Tobias Rademacher, Tel. 089-551 78-399, E-Mail: tobias.rademacher@ibw-bayern.de
 


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